Bemerkenswert

Der Alte Bund … Geltung auch fuer Christen?

Gilt der Alte Bund auch für Christen?

Ich habe folgende Leserzuschrift erhalten:

„Die sakralen Speise- und Kultgesetze im Alten Testament gelten für die Christen nicht mehr. Wohl aber haben die 10 Gebote volle Gültigkeit. Woher nimmt man als Christ sich das Recht heraus, eines von diesen 10 Geboten (Sabbat) herauszubrechen?“

Schwester S. Sch. aus Z.

Der Alte Bund wurde nur mit Israel geschlossen. Moses betonte das vor dem versammelten Volk:

5. Mose 5, 2
JaHWeH, unser GOTT, hat am Horeb einen Bund mit uns geschlossen.

Das Gesetz dieses Alten Bundes war die Thora, d.h. die fünf Bücher Moses mit den Zehn Geboten. Es wurde nur dem Volk Israel gegeben, nicht uns, den Nationen:

5. Mose 5, 1; Maleachi 3, 22

Und Mose berief ganz Israel und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Satzungen und Rechtsbestimmungen, die ich heute vor euren Ohren rede; lernt und bewahrt sie, um sie zu tun!Gedenkt an Moses, Meines Knechtes, das ICH ihm auf dem Horeb für ganz Israel befohlen habe, an die Satzungen und Rechte!

Im Neuen Bund wurde das Gesetz des Alten Bundes aufgehoben und vom Gesetz des Neuen Bundes abgelöst:

Hebräer 7, 17 – 19
…denn Er bezeugt: „DU bist PRIESTER in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks“ ; denn es geschieht einerseits ein Aufheben des vorausgehenden Gebotes, wegen seiner Schwachheit und Unnützlichkeit (denn das Gesetz brachte nichts zur Vollendung), andererseits eine Einführung einer besseren Hoffnung, durch die wir zu GOTT nahen.

Jeder Bund hat seine eigene Gesetzgebung. Dass das mosaische Gesetz inklusive der Zehn Gebote für Christen keine Rechtskraft mehr hat, erkläre ich gerne so:

„Das Gesetz des Deutschen Reiches galt bis zum Jahre 1945. Dann trat das Gesetz der Bundesrepublik in Kraft. Im Gesetz des Deutschen Reiches war Mord eine Straftat. Das Reichsgesetz gilt aber nicht mehr. Ist Mord deswegen heute keine Straftat? Doch, auch heute ist Mord ein Verbrechen, aber nicht weil es im Strafgesetzbuch des Deutschen Reiches steht, sondern im Gesetz der Bundesrepublik Deutschland. Die meisten Gesetze des Deutschen Reiches wurden zwar vom Gesetz der Bundesrepublik Deutschland übernommen. Dennoch hat das Gesetz des Deutschen Reiches heute keine Rechtskraft mehr. Keiner kann sich darauf berufen

So ist das auch mit dem Gesetz des Alten Bundes und dem Gesetz des Neuen Bundes. Im Alten Bund galt das Gesetz Mose (Fünf Bücher des Moses), im Neuen Bund das Gesetz CHRISTI.“

Im Gesetz Moses war Mord ein Verstoß gegen das 5. Gebot. Das Gesetz des Alten Bundes gilt aber nicht mehr. Es ist erloschen. Ist Mord deswegen im Neuen Bund keine Sünde? Doch, auch im Neuen Bund ist Mord eine schwere Sünde, aber nicht weil es in den Zehn Geboten steht, sondern weil es gegen das Gesetz CHRISTI verstößt. Die meisten der Zehn Gebote wurden zwar vom Gesetz CHRISTI übernommen, ja sogar verschärft. Dennoch hat das Gesetz des Alten Bundes im Neuen Bund keine Rechtskraft mehr. Kein Christ kann sich darauf berufen.

Lasst Euch, liebe Geschwister, nicht mehr zurückholen unter den Fluch des mosaischen Gesetzes, indem Ihr den Sabbat haltet und Laubhüttenfeste mitfeiert. Sonst ist CHRISTUS vergeblich für Euch gestorben (Galater 2, 21). Lasst Euch aber auch nicht fortreißen von der Gesetzlosigkeit, bei der alles „du sollst“ und „du musst“ als gesetzlich verpönt wird. Befolge einfach die Lehre JESU und der Apostel. Das ist der einzig sichere Weg zum Leben und der einzig echte Liebesbeweis dafür, dass wir JESUS lieben:

Johannes 14, 21
Der, der MEINE Gebote hat und sie hält ‹und bewahrt› (und nicht die des Moses), der ist es, der MICH liebt.

Wir Christen aus den Nationen sind vom Gesetz Moses befreit. Das wurde ausdrücklich im ersten Apostelkonzil (Apostelgeschichte 15) durch den HEILIGEN GEIST und die Apostel festgelegt. Das wissen natürlich auch die Sabbatisten. Darum haben sie sich eine ganz raffinierte Lehrkonstruktion ausgedacht: Sie teilen das mosaische Gesetz auf in Sittengesetze und Zeremonialgesetze. Frei sind wir – so meinen sie – nur vom Zeremonialgesetz (z. B. Beschneidung), nicht aber vom Sittengesetz (Zehn Gebote, Sabbat). Die Bibel und der HERR kennen solche Haarspaltereien nicht. In Johannes 7,23; Römer 2,17.25 und Galater 5,3 werden die Zehn Gebote und die Beschneidung einheitlich nur als Gesetz bezeichnet, es wird nicht differenziert zwischen Sitten- und Zeremonialgesetz. CHRISTUS ist nicht des Zeremonialgesetzes Ende, sondern:

Römer 10, 4
CHRISTUS ist des Gesetzes Ende
Quelle: Glaubensnachrichten Juli/August 2019, S. 3f.
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Stand up for JESUS — Stehe auf für JESUS

Stehe auf… Tochter Zion… Blut erkaufte Gemeinde! Stehe auf du niedergeschlagener, bedrueckter, von der Welt umgarnter Christ. Hoere dir an wie Kinder ihn loben!

Stehe auf und komme heraus aus Babylon! Löse deine Fesseln und erkenne wem du gehörst! Es gibt nur einen wahren CHRISTUS und er ist NICHT MEHR AM KREUZ! Erkenne wer du bist in CHRISTUS!

CHRISTUS thront in EWIGKEIT und herrscht vom Himmel herab, durch wen? NUR durch die, die IHN nicht verleugnen, die gewaschen sind im Blut des Lammes, die von NEUEM GEBOREN sind durch seinen HEILIGEN GEIST! Die IHN lieben von ganzem Herzen und die seinen Namen nicht verleugnen!

Stehe auf und erkenne den CHRISTUS wieder neu! Nimm Abstand und loese dich von allem was dich abhaelt IHN ganz zu erkennen. ER LIEBT DICH

 

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Jerusalem, Jerusalem, die du steinigst…..

Jerusalem, Jerusalem, das die Propheten tötet und die steinigt, die zu ihm geschickt werden – Mt.23,37

Zweimal weinte der Herr Jesus Christus: Beim Tod seines Freundes Lazarus (Joh.11,35) und als Er gegen das Ende seines Dienstes vor den Toren Jerusalems stand (Lk.19,41). Wobei das griechische Wort für „weinen“ im Orient ein lautes und heftiges Weinen meint. Warum weinte der HERR, als Er sich Jerusalem näherte? Die Antwort wird ersichtlich, wenn man im Kontext Mt.23,37-38 und Lk.19,42-44 studiert. An diesem Punkt wurde klar, dass Israel und die Juden kurz davor standen, einen kapitalen Fehler zu begehen und alles zu verlieren, was ihnen der ewige Gott schenken wollte – nämlich die totale Erlösung in seinem Sohn Jesus Christus.

Seit bald 1500 Jahren hatte der ewige Gott die Juden darauf vorbereitet, dass einmal jemand kommen würde, wie (der Prophet) Mose. Auf diesen sollten sie unbedingt hören, sonst würden sie alles verlieren (5.Mo.18,15; 18-19; Joh.1,45; 6,14; Apg.3,22-24; 7,37). In Jesus Christus sollten sich alle Prophetien der alttestamentlichen Propheten erfüllen – doch „Jerusalem“ begriff es nicht. In dieser Phase steht „Jerusalem“ für die pervertierte, jüdische Religion, die eh und je alle göttlichen Propheten bis hin zum Herrn Jesus Christus bekämpft, gesteinigt und getötet hat (Apg.7,52; Mt.23,31). In Mt.23 entlarvt der Herr Jesus Christus die katastrophalen Abgründe der jüdischen Religion und ihrer Führer. Sie sind geprägt von Stolz, Scheinheiligkeit, Lüge, Beherrschung, Manipulation, Habsucht und letztlich totaler Illusion. Dass sie der Herr Jesus Christus mit Schlangen und Otternbrut in Verbindung bringt, lässt die direkte Verknüpfung mit Satan erahnen (1.Mo.3,4; Mt.23,33; Joh.8,44).

Doch schon zuvor warnten die von Gott gesandten Propheten vor all diesen Abgründen, Missbräuchen, Götzendiensten etc. Sie machten klar, dass das von Gott auserwählte Volk Israel letztlich furchtbar versagt hatte und direkt ins Gericht hineinlaufen musste. Dies geschah in mehreren Etappen durch die Deportationen nach Assyrien (Israel – 2.Kön.17,23) und nach Babylon (Juda – 2.Chron.36,17-21). Es folgte die Besetzung Israels u. a. durch die Römer. Dies war immer die logische Folge davon, weil sie die Propheten Gottes missachteten, bekämpften bis töteten (2.Chron.36,15-16; Mt.23,34). Am Ende der Tage kam schließlich der von Mose angekündigte „Prophet“, der Herr Jesus Christus. Wie alle Propheten vor Ihm warnte auch Er die Juden eindringlich und wollte Er sie zu seinem Vater zurückführen – wie eine Henne ihre Küchlein unter ihre Flügel versammeln und bergen will (Mt.23,37). Doch statt umzukehren, bekämpfte die jüdische Religionselite auch den Herrn Jesus Christus und beseitige Ihn durch die Römer. Das logische Gericht, das folgte, war furchtbar und ein Vorgeschmack auf den späteren Holocaust im 20. Jahrhundert. Im Jahr 70 n. Chr. tötete der römische Kaiser Titus rund 1,1 Mio. Juden, wie es der Herr Jesus Christus in Lk.19,43-44 vorausgesagt hatte.

Theologisch gesehen wäre die ganze Begebenheit damit eigentlich abgehandelt. Israel und die Juden als Ganzes hatten das ständige Werben ihres Gottes abgelehnt und wurden dafür furchtbar gerichtet – ihr Haus wurde ihnen öde gelassen (Mt.23,38; 1.Kön.9,7), wie vom HERRN angekündigt. Was aber, wenn dieser Text eine tiefere Dimension enthält mit einem höchst massiven Reden für die Gemeinde Jesu Christi? Denn Tatsache ist, dass das „Christentum“ sämtliche Fehler des „Judentums“ in erschreckender Weise wiederholt, obwohl beispielsweise der Apostel Paulus eindringlich davor warnte (1.Kor.10,1-11; Hebr.3-4).

Rund 2‘000 Jahre jüdischer Glaube seit Abraham führten letztlich zur Bildung der jüdischen Religion („Judentum“) mit all ihren Abgründen und Illusionen. Bald 2‘000 Jahre „christlicher Glaube“ ließen analog die christlichen Religion unter dem Begriff „Christentum“ entstehen, das dem „Judentum“ mit seinen Abgründen in keiner Weise nachsteht. So hatten beispielsweise weder der Herr Jesus Christus noch seine Apostel je angewiesen, dass das „Christentum“ mit all seinen unzähligen Denominationen begründet werden sollte. Es ist heute ein völlig unübersichtliches Gewirr von christlichen Kirchen und Religionsgemeinschaften, die untereinander meist völlig zertrennt und zersplittert sind. Das alles hat natürlich mit dem wahren Herrn Jesus Christus und seiner Gemeinde oder seinem Leib überhaupt nichts mehr zu tun – außer dass sein Name und biblische Begriffe entlehnt wurden, um das „Christentum“ zu legitimieren.

Wie warnte der ewige Gott im Alten Bund vor dem Niedergang Israels und der Bildung der pervertierten, jüdischen Religion? Durch Propheten (2.Chron.36,15-16). Doch wie steht es im Neuen Bund? Logischerweise müsste der HERR erneut seine Propheten schicken, die das weltweite Christenvolk warnen und sie wie Küchlein (Küken) unter die Flügel der Henne versammeln wollen (Mt.23,37). In der Tat ist es so, denn alles wiederholt sich. Die erste, große, prophetische Warnung ist das Buch der Offenbarung von Jesus Christus durch (den Propheten) Johannes am Schluss der „Bibel“. Dieses Buch ist von A-Z eine einzige, große Warnung vor der Bildung eines völlig pervertierten, globalen Religionssystems unter dem Synonym „Babylon“, das am Ende katastrophal gerichtet wird (Offb.17-18).

Das Buch der Offenbarung redet von der Entstehung eines weltumspannenden Religionssystems, das letztlich frontal gegen den wahren HERRN und seine Gemeinde gerichtet ist (Offb.17,1-6). Dafür kommt nur das „Christentum“ in Frage. Doch letztlich finden wir quer durch die Offenbarung immer wieder den Lockruf der „Henne“, die ihre Küchlein unter ihre Flügel versammeln will. So steht siebenmal in den Sendschreiben: Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist der Gemeinde sagt (Offb.2,11 etc.). Schon allein die sieben Sendschreiben (Offb.2-3) sind eine große Botschaft Gottes an die „Christenmenschen“ dieser  Welt, das Verkehrte (wo die Synagoge Satans oder der Thron Satans ist – Offb.2,9; 13) radikal zu verlassen (Offb.18,4) und sich ganz beim Herrn Jesus Christus zu versammeln.

Doch wie steht es seit der Niederschrift der Offenbarung (ca. 100 n. Chr.), dem letzten Buch des biblischen Kanons? Für die meisten christlichen Denominationen und ihre Führer ist klar, dass es seither keine Propheten mehr gibt, denn der Kanon ist schließlich abgeschlossen. Doch weit gefehlt! Natürlich sind nicht die falschen Propheten gemeint, die im Gemeindezeitalter ständig auftreten werden, vor denen auch der Herr Jesus Christus selber warnte (Mt.24,11; 24).

Sehen wir uns Eph.4,11-16 näher an. Ganz offensichtlich schenkt der ewige Gott während des gesamten Gemeindezeitalters die sog. 5-fachen Dienstträger, u. a. also auch weiterhin Propheten. Doch was genau tun diese? Der Text gibt uns die geniale Antwort ohne Widerspruch selber. Von Gott geschenkte Propheten sind keine „Wahrsager“, also Leute, die die Zukunft vorhersagen. Sie bringen auch keine neuen biblischen Offenbarungen. Ihr Job ist klar definiert: zur Vollendung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Auferbauung des Leibes Christi, bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und zur Erkenntnis des Sohnes Gottes, zu dem erwachsenen Manne, zu dem Maße des vollen Wuchses der Fülle des Christus (V.12-13). Diejenigen Propheten, die Gott (die „Henne“) schickt, sind nicht von Menschen berufen, angestellt oder gewählt. Sie arbeiten niemals für ein christliches System, christliche Denominationen, christliche Kirchen oder Bewegungen etc. Sie bauen auch keine eigenen Imperien, Werke, Denominationen, Institutionen, Gemeinden etc.

Die göttlichen Propheten des Neuen Bundes führen die Menschen ganz in Christus hinein (= das Neue Jerusalem – Gal.4,26; Hebr.12,22; Offb.21,2). Sie sind dafür besorgt, dass alle wahren Glieder des Herrn Jesus Christus (= das Haupt) zur Einheit des Glaubens und zur Erkenntnis des Sohnes Gottes geführt werden und bis zur Fülle, Vollendung und Vollkommenheit in Christus heranwachsen. Sie haben nur eine Sehnsucht und Motivation – dass nämlich der Christus vollständig wird (Röm.11,25, Eph.4,13) und Ihm die vollkommene, vollendete und vollständige Braut zugeführt wird (Offb.19,7-9).

Dies führt uns zur riesigen, geistlichen Not in dieser sog. „Endzeit“. Kennen Sie Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer, die nicht für ihr eigenes Reich arbeiten – die keine Ehre, Anerkennung, Anhänger, Mitglieder und materielle Güter suchen – die Menschen mit allen Mitteln allein nur in das Haupt Jesus Christus hineinführen wollen und nicht etwa in irgendeine Kirche oder Denomination? Wo sind diese heiligen Brüder (Hebr.3,1), die völlig uneigennützig nur die Küchlein (die wahren Glieder Christi) unter die Flügel der Henne (das Haupt Jesus Christus) hineinführen wollen? Zweifellos hat Gott sie in jeder Generation geweckt und gesendet. Aber das etablierte „Christentum“ wollte und will sie nicht, weil sie ständig das durch und durch verkehrte, globale Religionssystem entlarven (Offb.17,6; 18,24). Also wurden und werden sie auf hundertfache Art und Weise gesteinigt, gekreuzigt und getötet. Doch dann fehlen sie, und der HERR kann dieses Zeitalter nicht abschließen und sichtbar zurückkehren. Warum dauert das wohl schon bald 2‘000 Jahre?!

Und das Ergebnis? Euer Haus wird euch öde gelassen werden (Mt.23,38)! Nun ist aber der Herr Jesus Christus unser „Haus“ (Eph.2,19-22; Hebr.3,6; 1.Pt.2,4-5). Das bedeutet, dass die Menschen nicht mehr in Christus hineinkommen und damit prinzipiell ihr Ziel verfehlen oder verpassen. Da das „Haus“ gleichzeitig die „Arche“ (1.Mo.6,14 ff.) ist (ein perfekter Typus auf Jesus Christus), sind die „Gläubigen“ schutzlos den Zerstörungsstrategien Satans ausgesetzt. Sie werden nie erleben, was Fülle in Christus ist (Eph.4,13), was Ströme lebendigen Wassers sind (Joh.7,38-39), was funktionstüchtiger Leib Christi ist, oder wie man zur Vollendung und Vollkommenheit in Christus kommt. Sie haben keine Ahnung, wer Jesus Christus tatsächlich ist – sie haben Ihn nicht erkannt und werden deshalb auch vom HERRN nicht erkannt (Mt.7,23). Ebenso haben sie keine Kenntnis davon, wo und was der „Himmel“ genau ist, oder was göttliches Leben und göttliche Natur (2.Pt.1,4) sind.

Nun verstehen Sie das laute und heftige Weinen von Jesus Christus über „Jerusalem“ (Lk.19,41). Doch trotzdem existiert sein wahres Volk: Es sind die 7‘000, die ihre Knie nicht gebeugt haben vor dem „Endzeitbaal“ (1.Kön.19,18; Röm.11,4) – die 144‘000, die unbefleckt, ohne Falsch und tadellos in ihre ewige Berufung eingehen (Offb.14,1-5) – oder das neue Jerusalem mit all seinen unvorstellbaren Herrlichkeiten (Offb.21). Der HERR wird mit den seinen (2.Tim.2,19), die Er vor Grundlegung dieser Welt auserwählt hat (Eph.1,4), das Ziel ihrer ewigen Bestimmung und Berufung zweifellos erreichen. Wenn der letzte Auserwählte oder der letzte Vorherbestimmte ganz in Christus eingegangen ist, wird der HERR sichtbar zurückkehren. Dann werden sie sagen: Gepriesen sei, der da kommt im Namen des HERRN (Mt.23,39)!